PORTRÄT

 

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn in meinem Leben, nach dem: „Wer bin ich?“, gab mir immer wieder die Ausrichtung dafür, wie ich meine Lebensweiche stellte.


Meine Wege führten mich immer genau dahin, wo die Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen im Vordergrund stand: Ob in der Krankenpflege oder im Studium zur Sozialarbeiterin, wie auch in der Begleitung und Betreuung Sterbender:


Immer wieder war es vor allem die Malerei, die mir zur Seinsfindung verhalf, mir Ausdrucksmöglichkeiten bot. Bilder, aus der Intuition geboren, gelangen in mein Bewusst-sein, streben nach Ausdruck und Realisation. Versunken in die Tiefe des Augenblicks, die Leinwand vor mir, das geistige Bild in mir, entstehen wiederkehrende, symbolische Figuren, welche universell verständlich sind: Engel, Buddhas Rosen und Herzen- Synonyme, die für die Liebe stehen.

 

 In Tages- und vor allem in Nachtzeiten werden vertraut gewordene innere Visionen zu Bildern.